Die Distanz-Logik
| Entfernung zum Umspannwerk | Bewertung | Praxis |
|---|---|---|
| unter 1 km | Bestnote | Anschluss oft in 18–36 Monaten realisierbar |
| 1–3 km | sehr gut | Trassenführung meist machbar |
| 3–10 km | mittel | Wirtschaftlichkeit hängt an der Projektgröße |
| 10–20 km | schwach | nur für Großprojekte mit eigenem Umspannwerk |
| über 20 km | kritisch | in der Regel unwirtschaftlich |
Spannungsebene zählt
Ein 10-MW-Colocation-Projekt kommt mit 110 kV aus. Ein Hyperscale-Campus mit 200 MW+ braucht Höchstspannung (220/380 kV) – und damit die Nähe zu den großen Trassen.
Der unterschätzte Joker: Bestandsanschlüsse
Ehemalige Kraftwerks- und Industrieareale verfügen oft über dimensionierte Bestandsanschlüsse. Beispiele wie das Schwarz-Digits-Projekt in Lübbenau (Kraftwerksstandort) zeigen: Konversionsflächen mit Netzanschluss sind die gefragteste Asset-Klasse im Markt.
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